Die Kinder, Jugendlichen und Familien

Unsere individualpädagogischen Hilfeformen richten sich an Kinder, Jugendliche und Familien, die unsere Hilfe wünschen und annehmen – Freiwilligkeitsprinzip, was manchmal eine längere Anbahnung bedeuten kann.

Die Hilfe setzt in der Regel in einer für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien krisenhaften Situation an, so können Auslöser sein:

  • Familien, deren Zusammenleben sich aufgrund akuter Krisen nicht mehr förderlich für die Mitglieder gestaltet, teils mit hohem Konfliktpotential
  • Akute Gefährdung oder Vernachlässigung von Kindern durch z.B. Versagen, Krankheit, Suchtprobleme, Kriminalität der Eltern
  • Kinder und Jugendliche, die sich gesellschaftlichen Randgruppen angeschlossen haben und als bindungslos und desinteressiert gelten und den Erwachsenen gegenüber eine ablehnende, feindselige Haltung entgegenbringen
  • Kinder und Jugendliche mit einem hohen Aggressionspotential
  • Kinder und Jugendliche, die im Hinblick auf Kriminalität, Drogen-, Alkoholkonsum, Spielsucht und Internetabhängigkeit gefährdet sind
  • Schulverweigerer
  • Dissoziales Verhalten nach Missbrauchs- / Misshandlungserfahrungen
  • Psychische Auffälligkeiten wie ADHS, Borderline Syndrom, Angst, Depression, Traumatisierung, Suizid bei Kindern, Jugendlichen, Eltern
  • Gruppenunfähigkeit, Abgängigkeit (Streunen)
  • Trennung / Scheidung der Eltern
  • Minderjährige Mütter
  • Weibliche und männliche Jugendliche, die in keiner Gruppensituation gefördert werden können und die auch ein familiäres Setting überfordert
  • Jugendliche ab 16 Jahren, mit denen eine schulische und / oder berufliche Perspektive erarbeitet werden soll
  • Mädchen ab 14 Jahren (Trebegängerinnen), die mit der Übernahme ihrer weiblichen Rolle Probleme haben oder sie ablehnen

Hierbei handelt es sich nicht um eine abschließende Auflistung der von uns bearbeitbaren Problematiken. Diese Auflistung macht aber das breite Spektrum der möglichen Bedarfe deutlich.